Zahnarztpraxis Sonja Soemers<br />in Wuppertal-LangerfeldZahnarztpraxis
Sonja Soemers
in Wuppertal-Langerfeld

Zahnarztpraxis
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42389 Wuppertal

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Gesundheitsnachrichten

Gesundheitswissen der Patienten stärken
Gesundheitswissen der Patienten stärken

Bundeszahnärztekammer unterzeichnet Erklärung der „Allianz für Gesundheitskompetenz“

Um ihre (Mund-)Gesundheit zu erhalten, müssen Patienten selbst aktiv mitarbeiten. Dies kann aber nur gelingen, wenn sie umfassend informiert und aufgeklärt sind. Deshalb engagiert sich die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) in der „Allianz für Gesundheitskompetenz“. Deren erklärtes Ziel ist es, das Gesundheitswissen der Bürger zu stärken und sie darin zu unterstützen, zusammen mit (Zahn-)Ärzten und anderen Gesundheitsfachkräften gut informierte Entscheidungen zu treffen. Gemeinsam mit Vertretern anderer Spitzenorganisationen des deutschen Gesundheitswesens sowie Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe hat BZÄK-Präsident Dr. Peter Engel heute in Berlin die Gemeinsame Erklärung der Allianz unterzeichnet.

Die Mundgesundheitskompetenz der Patienten zu stärken und sie individuell zu beraten, sind mit die wichtigsten Aufgaben des Zahnarztes. Informierte, aufgeklärte Patienten können am meisten zu ihrer Mundgesundheit beitragen. Zu einer umfassenden Aufklärung des Patienten durch den Zahnarzt gehören neben Erläuterungen zur richtigen Mundpflege und zu möglichen Behandlungsalternativen auch Erklärungen des zahnärztlichen Versorgungssystems, z.B. zu Festzuschüssen und Eigenanteilen beim Zahnersatz. Die BZÄK bringt sich mit einem Projekt in die Allianz ein, das dabei helfen soll, die Kommunikation zwischen Zahnarzt und Patient zu verbessern. Es richtet sich hauptsächlich an Patienten mit niedriger Mundgesundheitskompetenz.

„Vom Säugling bis zum Senior setzen wir uns für die Mundgesundheit ein. Aufklärung und Beratung schaffen hier Vertrauen. Denn Mundgesundheit kann nur gemeinsam im Team aus Zahnarzt, Praxismitarbeitern und Patient entstehen. Das umzusetzen ist die gemeinsame Aufgabe der gesamten Zahnärzteschaft.
In der Allianz für Gesundheitskompetenz arbeiten wir mit allen wichtigen Partnern zusammen. Gemeinsam begleiten und unterstützen wir so unsere Patienten bei ihrer (Mund-)Gesundheit“, so BZÄK-Präsident Dr. Peter Engel.

27.06.2017 DGA | Quelle: Bundeszahnärztekammer


Gelber Zahn trotz Putzens?
Gelber Zahn trotz Putzens?

Gelber Zahn trotz Putzens?

Osterholz-Scharmbeck (OHZ), den 05.05.2017: Der morgendliche Blick in den Spiegel nach dem Zähneputzen. Nein, es ist nicht der Schlafmangel, nicht die Frühjahrsmüdigkeit und auch kein Sehfehler: der verflixte Eckzahn sieht einfach nicht so hell aus wie die Schneidezähne? Und man stellt die Wirkung der Zahnpasta in Frage?

Muss man nicht, das ist nämlich wirklich nicht auf dem eigenen Mist gewachsen; im Gegenteil - zu häufiges oder zu kräftiges Putzen würde eher noch schaden als nutzen. Was man vielleicht noch für eine optische Täuschung hält, ist ganz normal. Die Zähne sind nach einen bestimmten Schema aufgebaut. Die Zahnwurzel ist vom sogenannten Dentinkern ummantelt; der Dentinkern wiederum hat noch den schützenden Zahnschmelz drumherum. Der Kern nun ist von Natur aus gelblich bzw um einiges dunkler als der Zahnschmelz. Der Eckzahn ist der funktionswichtigste und mit seiner großen Wurzel auch stabilste Zahn des Gebisses. Und dies kann er nur sein - weil er eine kräftige Beschaffenheit hat. Der Dentinkern des Eckzahns ist also um einiges dicker als der der Schneidezähne; der Zahnschmelz ist im Verhältnis dazu relativ transparent. So scheint der gelbliche Dentinkern also stärker durch als bei den Schneidezähnen.

Wer also bisher seine Eckzähne immer mehr und kräftiger putzt als den Rest des Gebisses, erreicht damit gar nichts - außer, dass zu kräftiges Bürsten dem Zahnschmelz zusetzt, ihn sogar dadurch dünner machen und das gelbliche Dentin im Gegenteil noch kräftiger durchscheinen kann als vorher. Man bleibe also am besten bei gleichbleibenden Zahnputzbewegungen mit einer adäquaten Zahnbürste.


Sicherung der Praxishygiene zur Kammeraufgabe machen!
Sicherung der Praxishygiene zur Kammeraufgabe machen!

Gemeinsame Pressemitteilung von DAZ und VDZM

Diese Forderung erhoben die Teilnehmer der Vereinigung Demokratische Zahnmedizin (VDZM) und des Deutschen Arbeitskreises für Zahnheilkunde (DAZ) auf ihrer diesjährigen Frühjahrstagung in Frankfurt. Anlass war der Vortrag von Dr. Andreas Dehler von der Landeszahnärztekammer Hessen über Hygienevorschriften und deren Kontrollen bei Praxisbegehungen.

Zu Beginn schilderte Dr. Dehler in einem kurzen historischen Abriss, wie es zu den heute geltenden Hygienevorschriften gekommen und wer für ihre Einhaltung zuständig ist. Dabei wurde das Ausmaß des Problems deutlich. So liegt die Zuständigkeit für die Praxisbegehungen zwar bei den einzelnen Ländern, aber innerhalb dieser bei den verschiedenen Regierungsbezirken. Und die beauftragen wiederum unterschiedliche Ämter. Unabhängig davon mischen die Berufsgenossenschaft und die Ordnungsämter auch noch mit. Heraus kommt dabei ein völlig unterschiedliches Prüfgebaren, was für erhebliche Unsicherheit bei den Praxisbetreibern sorgt.

Am Beispiel seiner Checkliste für Hygienebegehungen von Zahnarztpraxen in Hessen zeigte Dr. Dehler detailliert auf, wie umfangreich nicht nur Aufklärung, Dokumentation und apparativer Aufwand für die Praxishygiene geworden sind -sondern auch welche räumlichen Voraussetzungen dafür geschaffen werden müssen.
Nicht nur kleinere, sondern auch ältere Praxen, die in ihrer Gründungsphase noch nach damals hochaktuellen Hygienekonzeptionen aufgebaut wurden, stoßen bei den gestiegenen Anforderungen – insbesondere an die Räumlichkeiten zur Instrumentenaufbereitung und -lagerung – an ihre Grenzen. Bislang fehlt ein umsetzbarer Entwurf eines platzsparenden und dennoch hygienesicheren Verfahrenskonzepts mit bundesweiter Anerkennung. Hier machten VDZM und DAZ dringenden Handlungsbedarf seitens der Körperschaften aus.
Dass bei den Aufbereitungsverfahren die Relevanz der Risikoeinstufung (unkritisch, semikritisch A, semikritisch B, kritisch A und kritisch B) für die zahnärztliche Praxis noch mit erheblichen Zweifel behaftet ist, wurde nur am Rand erwähnt. Aber umso bedenklicher stimmte die Teilnehmer der Tagung, dass in den maßgeblichen Expertengremien die einschlägige Industrie massiv vertreten ist. Um dem Verdacht zu entgehen, dass man dadurch den Herstellern die Bühne gibt, um mit überzogenen Anforderungen den Markt für eigene Produkte auszuweiten, muss der Gesetzgeber unabhängigen Stellen die Validierungs- und Überwachungsrechte übertragen. Die entsprechende Weiterbildung ist ohnehin schon Aufgabe der Kammern. VDZM und DAZ fordern den Gesetzgeber auf, diese mit der Überprüfung der Praxishygiene nach bundeseinheitlichen Standards zu beauftragen. Ob die Kammern dann die Praxisbegehungen in Eigenregie durchführen oder damit bei ihr akkreditierte Dienstleistungsunternehmen beauftragen, sollte dabei keine Rolle spielen. Wesentlich ist nur, dass die Zahnärzte in Deutschland wieder einen verlässlichen Planungs- und Handlungsspielraum erhalten, der eine hygienebewusste Behandlung unter alltäglichen Praxisbedingungen zulässt. Bonn/Berlin, 22. Mai 2017